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Katholische Soldatenseelsorge - Anstalt des öffentlichen Rechts

Nach den bestehenden Rechtsgrundlagen sorgt die Regierung der Bundesrepublik Deutschland dafür, dass der Anspruch der Soldaten auf Seelsorge und ungestörte Religionsausübung erfüllt wird.

Für etwa 50 % der Kosten kommt die Katholische Militärseelsorge auf. Die Katholische Soldatenseelsorge - Anstalt des öffentlichen Rechts – ist Rechtsträgerin für die Verwaltung und Verwendung der kirchlichen Mittel. Sie ist durch Beschluss der Diözesanbischöfe am 23. April 1990 als selbständige kirchliche Einrichtung gegründet worden.

Aufgabe der Katholischen Soldatenseelsorge ist die seelsorgliche Betreuung der Soldatinnen und Soldaten sowie deren Angehörigen.

Die Katholische Soldatenseelsorge erhält zwei Drittel der Kirchensteuern der Soldatinnen und Soldaten. Der Haushaltsplan der Katholischen Soldatenseelsorge wird im Verordnungsblatt des Katholischen Militärbischofs veröffentlicht.

Organe der Anstalt sind der Katholische Militärbischof, der Verwaltungsrat und der Vorstand, der die Anstalt gerichtlich und außergerichtlich vertritt. Der Vorsitzende des Verwaltungsrats wird vom Militärbischof ernannt.

Dem Verwaltungsrat gehören außerdem an

  • ein vom Priesterrat des Katholischen Militärbischofs gewählter Militärgeistlicher

  • drei Vertreter, die vom Vorstand der Zentralen Versammlung der katholischen Soldaten gewählt werden

  • drei Fachleute, die in rechtlichen, betriebswirtschaftlichen und Rechnungsfragen erfahren sind

  • drei weitere Mitglieder.
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