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59. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes

vom 17. bis 23. Mai 2017 unter dem Thema:

Dona nobis pacem - Gib uns deinen Frieden

In Lourdes erwartet Sie ein gut gefülltes Programm unter dem Motto:
Begegnung – Freude – Besinnung – Gebet – Freundschaft – Friede.

Aus dem Programm:

Mittwoch: Hinfahrt im Zug mit Eröffnungsgottesdienst

Donnerstag: Besichtigung des Wallfahrtsbezirkes und der Stadt

Freitag:
diverse Veranstaltungsmodule zur freien Auswahl, Internationale Eröffnung des Zeltlagers, Internationale Eröffnungsfeier

Samstag: Heilige Messe mit dem Militärbischof, Frühschoppen, Begegnung mit dem Militärbischof, Internationale Lichterprozession

Sonntag: Internationale Heilige Messe bzw. Gruppengottesdienste, Konzert des deutschen Musikkorps

Anmeldung und Information bei Ihrem Katholischen Militärpfarramt

Informationen zur Wallfahrt (PDF, 2 Seiten, 263 kB)

Plakat der 59. Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes (PDF, 275 kB)


Auf Grund des Erlasses BMVg – FÜ S I 3 – Az 36-01-06 vom 12. Dezember 2007* gilt:

Dem Soldaten, der Soldatin kann gem. § 9 Soldatenurlaubsverordnung (SUV) in Verbindung mit Nr. 74 der Ausführungsbestimmungen zur SUV (ZDv 14/5 „Soldatengesetz“ F 511) für die Teilnahme an der Wallfahrt Sonderurlaub im notwendigen Umfang gewährt werden, wenn dienstliche Gründe nicht entgegenstehen. Die Anrechnung von Erholungsurlaub bzw. Freistellung vom Dienst ist nicht zulässig.
*Nachfolgeregelung A 2550/1 zum Zeitpunkt der Drucklegung noch i.E.


Seit 1958 treffen sich jedes Jahr Soldaten aus etwa 48 Nationen in Lourdes/Südfrankreich zur Internationalen Soldatenwallfahrt. Aus der Bundesrepublik Deutschland gab es bisher über 100.000 Teilnehmer.




58. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes

Ich fahre nach Lourdes, weil ...

Zehn Kurzinterviews mit Teilnehmern der 58. Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes.




Leutnant Kevin heftet sich das Patch der Schweizer Gardisten auf den Arm. © KS / Barbara Dreiling

Leutnant Kevin heftet sich das Patch der Schweizer Gardisten auf den Arm. © KS / Barbara Dreiling

„Hier ist Frieden“

Mit seinen offenen Augen schenkt er jedem ein Lächeln. Es scheint, als gäbe es nichts auf der Welt, dass seine Laune beeinträchtigen und seinen Blick trüben könnte. Leutnant Kevin ist Soldat der Bundeswehr und verlegt mit hunderten anderer Kameraden gerade nach Südfrankreich. Aber nicht mit Bundeswehrfahrzeugen, sondern in einem Zug der Bahn-Touristik. Noch weiß er nicht genau, was ihn erwartet.

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22.05.2016, Lourdes - feiern

Internationale Abschiedsfeier in der Basilika Pius X. © Christina Lux

Internationale Abschiedsfeier in der Basilika Pius X. © Christina Lux

Abschied feiern

Abschied von den Kameradinnen und Kameraden aus vielen Ländern. Du hast mit ihnen Patches getauscht, Schulterklappen und vielleicht auch das Barett? Ihr habt zusammen ein Bier getrunken und über alles mögliche geredet? Auch die Dienstgrade waren mal nicht so wichtig?


Heute Abend endet die 58. Internationale Soldatenwallfahrt in Lourdes. Wir wünschen allen Soldatinnen und Soldaten reiche Erinnerungen und eine gute Heimreise.

Internationale Abschiedsfeier in der Basilika Pius X. © Christina Lux

Internationale Abschiedsfeier in der Basilika Pius X. © Christina Lux



Gottesdienst im Zeltlager am Sonntag. © Christina Lux

Gottesdienst im Zeltlager am Sonntag. © Christina Lux

Gottesdienst feiern

Gemeinsam mit ihren Militärpfarrern haben die Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten an verschiedenen Orten Gottesdienste gefeiert. Im Zeltlager und in den Wallfahrtskirchen trafen sich die Gruppen zur Eucharistiefeier und anschließend zum Picknick.

Gottesdienst im Zeltlager. © KS / Barbara Dreiling

Gottesdienst im Zeltlager. © KS / Barbara Dreiling

Internationale Messfeier in der Basilika Pius X. © KS / Jörg Volpers

Internationale Messfeier in der Basilika Pius X. © KS / Jörg Volpers




21.05.2016, Lourdes - glauben

© Christina Lux

© Christina Lux

Die deutsche Pilgergruppe vor der Rosenkranzbasilika. © Christina Lux

Die deutsche Pilgergruppe vor der Rosenkranzbasilika. © Christina Lux

Das Wochenende der Soldatenwallfahrt

21./22.05.2016, Lourdes. Als am Samstagabend um 21 Uhr die traditionelle, große Lichterprozession entlang des Flusses Gave begann, traten die Wettervorhersagen ein: Es wurde kühl und windig, danach über Nacht sogar regnerisch. Dennoch konnte die tägliche Prozession mit zahllosen Kerzen über die Esplanade bis vor die Rosenkranzbasilika unter starker Beteiligung stattfinden. (JV)

 

 



Militärbischof Overbeck beantwortet die Fragen von Soldaten, die Hauptmann Domack ihm vorlegt. (© KS / Jörg Volpers)

Militärbischof Overbeck beantwortet die Fragen von Soldaten, die Hauptmann Domack ihm vorlegt. (© KS / Jörg Volpers)

Gesprächsrunde mit dem Militärbischof im Zeltlager

Am selben Ort, an dem er am Samstagmorgen, 21. Mai 2016, das Pontifikalamt mit Firmung gefeiert hatte, dem Mont des Béatitudes, stellte sich Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck am Nachmittag den Fragen der Pilger – von Soldatinnen, Soldaten und weiteren Teilnehmern der Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes. Unter der Leitung von Wallfahrtsleiterin Petra Hammann moderierte Hauptmann Manja Domack das offene Gespräch, das in dieser Form erstmals in der Mitte der Wallfahrtstage stattfand. (JV)

Predigt beim Gottesdienst im Zeltager. © Christina Lux

Predigt beim Gottesdienst im Zeltager. © Christina Lux

Gottesdienst im Zeltlager

21.05.2016, Lourdes. Mit der weltweiten Ausbreitung der Konfliktherde müsse auch die weltweite Solidarität wachsen, mahnte Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck bei der Internationalen Soldatenwallfahrt im französischen Wallfahrtsort Lourdes. Die Welt brauche „eine Globalisierung der Verantwortung, die über Ländergrenzen hinweg geht“, sagte er vor hunderten Bundeswehr-Soldaten.

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Militärbischof Overbeck firmt zwei Soldaten. © Christina Lux

Militärbischof Overbeck firmt zwei Soldaten. © Christina Lux

Jeder Mensch habe ein Recht auf Frieden, das er jedoch so gestalten müsse, dass alle Menschen in Frieden leben könnten, sagte Overbeck. Er kritisierte Tendenzen der Abschottung gegenüber Flüchtlingen aus den Krisengebieten der Erde und machte deutlich, „wohin wir Christen gehören: nämlich dahin, wo es offene Türen gibt“. Wir könnten nicht nur die Segnungen der wirtschaftlichen Entwicklung annehmen, sondern „haben auch ihre Zinsen und Kosten zu tragen, zumal wir schon so lange die Nutznießer vieler Formen von Zusammenarbeit, aber auch von Ausbeutung verschiedenster Art sind“, sagte der Katholische Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr.

Während des Gottesdienstes im deutschen Zeltlager spendete der Militärbischof zwei Bundeswehr-Soldaten das Sakrament der Firmung. Angelehnt an das diesjährige Motto der Wallfahrt „SEINE Tür steht immer offen“ sprach Overbeck von der „Tür des offenen Herzens Gottes für alle Menschen“. Er betonte, dass Sicherheit einem gerechten Frieden dienen müsse, der den Schutz der Menschenwürde, der Freiheit und Solidarität mit allen Menschen einschließt.

Die jährliche Internationale Soldatenwallfahrt findet auf Einladung des französischen katholischen Militärbischofs im Marienwallfahrtsort Lourdes statt. 10.000 Soldatinnen und Soldaten aus aller Welt nehmen in ihren Uniformen, mit ihren Fahnen und ihrer Militärmusik an der Wallfahrt teil. (bd)

Predigt des Militärbischofs als PDF (243 kB)




20.05.2016, Lourdes - entdecken

Lourdes entdecken - Mystagogische Kirchenführung mit Militärdekan Dr. Jochen Folz. © KS / Barbara Dreiling

Lourdes entdecken - Mystagogische Kirchenführung mit Militärdekan Dr. Jochen Folz. © KS / Barbara Dreiling

Wer war eigentlich Bernadette Soubirous und warum kommen jedes Jahr Millionen Pilger in diese Stadt in den Pyrenäen? Den Wallfahrtsort zu entdecken war heute das Ziel hunderter Deutscher Soldaten. In Lourdes ist der katholische Glaube überall sichtbar, doch er erschließt sich oft nicht von alleine. Bei der

Mystagogischen Kirchenführung

mit Militärdekan Dr. Jochen Folz und Militärpfarrer Dr. Petro Stanko trugen die Teilnehmer die christliche Farbensymbolik und die Bedeutung der Elemente des Kirchenraums zusammen.



Fußwallfahrt nach Bartres © KS / Barbara Dreiling

Fußwallfahrt nach Bartres © KS / Barbara Dreiling

Fußwallfahrt nach Bartres

Bernadette Soubirous wächst bei ihren Verwandten in dem kleinen Ort Bartres nahe der Stadt Lourdes auf. Dort hütet sie die Schafe. Die Teilnehmer der 6 Kilometer langen Fußwallfahrt besuchten den noch erhaltenen Schafstall und den Wohnort der Familie.



In der Grotte Massabielle erinnert heute eine Marienstatue an die Erscheinungen der Muttergottes. © KS / Barbara Dreiling

In der Grotte Massabielle erinnert heute eine Marienstatue an die Erscheinungen der Muttergottes. © KS / Barbara Dreiling

Auf den Spuren der Heiligen Bernadette

Bernadette Soubirous' Leben bekam eine plötzliche Wendung. Die verarmte Müller-Familie lebte in Lourdes im ehemaligen Gefängnis. Ein einziger kühler, feuchter Raum, von den Stadtbewohnern nun "das Loch" genannt. Es ist Februar. Bernadette geht an die Grotten zum Ufer der Gave, um Feuerholz zu sammeln.

Dort erscheint ihr im Felsen der Grotte Massabielle plötzlich eine Dame in einem weißen Gewand. Sie sagt, sie sei die Unbefleckte Empfängnis und sie bittet Bernadette, in den nächsten Tagen wieder an diesen Ort zu kommen. In der Grotte Massabielle erinnert heute eine Marienstatue an die Erscheinungen der Muttergottes.

Das Gefängnis "Le Cachot", in dem die Familie Soubirous wohnte. © KS / Barbara Dreiling

Das Gefängnis "Le Cachot", in dem die Familie Soubirous wohnte. © KS / Barbara Dreiling



Aussicht vom Pic du Jer. © Mark Schmidt

Aussicht vom Pic du Jer. © Mark Schmidt

Bergwallfahrt zum Pic du Jer

Vom Gipfel des Pic du Jer hat man einen einzigartigen Ausblick über die Stadt Lourdes und die Pyrenäen.



© KS / Jörg Volpers

Lourdes - Messe feiern

"Verständigung ist mehr als Kommunikation" - Eröffnung der Soldatenwallfahrt mit deutschsprachiger Messe an der Grotte

Bei der diesjährigen 58. Internationalen Soldatenwallfahrt kamen die Pilger der deutschen Katholischen Militärseelsorge am Freitagmorgen zum ersten Mal zusammen. Sie feierten mit dem Militärbischof von Österreich, Werner Freistetter, mit Militärgeneralvikar Reinhold Bartmann und mit vielen Geistlichen und Teilnehmern aus der Schweiz, Österreich und Deutschland sowie der Fahnenabordnung der Schweizergarde aus dem Vatikan bei strahlendem Sonnenschein den traditionellen feierlichen Gottesdienst an der Erscheinungsgrotte.

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Msgr. Bartmann griff in seiner Predigt die Spannung auf zwischen dem Wallfahrtsmotto „SEINE Tür steht immer offen“ und der Abwehr von Menschen auf der Flucht, zwischen rasanter Kommunikation und Informiertsein einerseits und dem Verständnis zwischen den Menschen „in Lourdes, trotz unterschiedlicher Sprachen“ andererseits. Wörtlich sagte der Generalvikar: „Es war eine der positivsten Nachrichten seit der letzten Lourdes-Wallfahrt, dass sich in Europa und anderswo viele Menschen und auch militärische Helfer nach Kräften bemüht haben und dem Anspruch des Alten und des Neuen Testaments gerecht geworden sind, anderen Menschen beizustehen.“ Dabei bezog er sich auf die beiden Lesungen, in denen bereits von Fremden und Flüchtlingen die Rede war.

In diesem Jahr stellte die österreichische Militärseelsorge u. a. das Musikkorps, das den Gottesdienst mitgestaltete und den Gesang der – auch zivilen – Wallfahrer begleitete. Aufgrund der späten Ankunft der beiden Sonderzüge aus Deutschland am Vorabend finden die Eröffnungsfeiern erst an diesem Freitag statt. Zuvor sind die deutschen Soldatinnen und Soldaten jedoch erstmals zum Wallfahrtsprogramm in kleinen Gruppen und vielfältigen „Modulen“ eingeladen.

Jörg Volpers


19.05.2016, Lourdes – zusammenrücken

© KS / Barbara Dreiling

© KS / Barbara Dreiling

Pilgern heißt Gemeinschaft erleben und zusammenrücken. Aufgrund eines technischen Defekts musste am Sonderzug 1 ein Wagen abgekoppelt und abgestellt werden. Ein kleines Lächeln, ein spendiertes Eis, ein nettes Gespräch mit dem unbekannten Kameraden hat uns allen geholfen, die Wartezeit zu überbrücken. Danke für Deine Geduld!

18.05.2016, Lourdes – pilgern

© KS / Barbara Dreiling

© KS / Barbara Dreiling

Sieben Tage lang werden sie nicht an ihren Bundeswehrstandorten sein und nicht ihre gewöhnliche Arbeit erledigen und nicht abends müde nach Hause kommen. Pilgern heißt, sich auf den Weg zu machen. Sie wollen die Blickrichtung verändern, denn sie haben von Lourdes gehört, von der Grotte, von der Lichterprozession, von der internationalen Kameradschaft und vom Zeltlager. Viele waren schon mehrmals dort, viele sind zum ersten Mal dabei.

Hunderte Soldatinnen und Soldaten der Deutschen Bundeswehr nehmen an der 58. Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes teil. Die meisten Pilger fahren heute mit Sonderzügen in den französischen Marienwallfahrtsort. Andere sind schon da und waren bei Aufbau des Zeltlagers beteiligt. Auf dieser Seite berichten wir fortlaufend über die Wallfahrt. (bd)

Gottesdienst im Wormser Dom © KS / Barbara Dreiling

Gottesdienst im Wormser Dom © KS / Barbara Dreiling

Pilgern bedeutet auch, sich von den alltäglichen Sorgen zu lösen und frei zu werden für neue Erfahrungen. Deshalb beginnt die Internationale Soldatenwallfahrt schon unterwegs – und zwar mit einem Gottesdienst. Die Pilger des Sonderzuges 1 haben in Worms Halt gemacht und im dortigen Dom gemeinsam gebetet und ihre Anliegen vor Gott gebracht.

Stempel im Pilgerpass © KS / Barbara Dreiling

Stempel im Pilgerpass © KS / Barbara Dreiling

Im Wormser Dom erhielten die Pilger auch den ersten Stempel in ihrem Pilgerpass.


Wallfahrtsplakat 2016

Auf Einladung des französischen Militärbischofs nehmen vom 18. bis 24. Mai 2016 über 10.000 Soldatinnen und Soldaten aus aller Welt an der 58. Internationalen Soldatenwallfahrt in Lourdes teil.

Unter dem Motto:

"SEINE Tür steht immer offen"

legen sie ein lebendiges Zeugnis für den Frieden im Marienwallfahrtsort ab.

In Lourdes erwartet die Wallfahrer ein nationales und internationales Programm, das unter den Leitgedanken Begegnung, Freude, Besinnung, Gebet, Freundschaft und Friede steht.


Weblog Lourdes 2016

Lourdesblogger Sven und Johanna. © KMBA

Lourdesblogger Sven und Johanna. © KMBA

Ein persönliches Online-Tagebuch von Oberfeldwebel Sven vom 5. Feldjägerregiment 3 aus der Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshöchheim zur 58. Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes.

Bereits im Vorjahr habe ich über die 57. Soldatenwallfahrt nach Lourdes berichtet und werde meine Impressionen auch 2016 wieder in einem Blog zusammenfassen. Dieses Mal mit der Unterstützung meiner Frau Johanna, welche mich auf dieser Reise begleiten wird.

Ich freue mich, die Bekannten, welche ich im letzten Jahr kennenlernen durfte, wieder zu sehen und auf Begegnungen mit aufgeschlossenen Menschen, die sich ebenfalls auf die Reise an diesen beeindruckenden Ort gemacht haben. Vielleicht treffe ich ja den ein oder anderen Leser, welcher meinen Blog im letzten Jahr verfolgt und sich dieses Jahr für die Teilnahme an der Wallfahrt entschlossen hat.

Viel Spaß beim Lesen wünschen
Johanna und Sven

Zum Weblog Lourdes 2016


Pilgerabzeichen Lourdes 2016

Jeder Lourdes-Pilger bekommt es – das Pilgerabzeichen. Es erinnert ihn an die Wallfahrt mit seinen Kameraden und an das Leitwort „SEINE Tür steht immer offen“. In diesem Jahr weist uns das Pilgerabzeichen auf das Heilige Jahr der Barmherzigkeit hin: Gott hält seine Tür für uns offen und ist für uns da. (bd) 



1944 pilgerten französische Soldaten zum ersten Mal in den Wallfahrtsort am Fuß der Pyrenäen. Daraus entstand eine regionale, später eine nationale Soldatenwallfahrt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen auch Soldaten aus anderen europäischen Ländern. 1953, acht Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, trafen sich hier 15 000 ehemalige Frontkämpfer, um gemeinsam für den Frieden zu beten.

Einigen französischen Militärgeistlichen kam der Gedanke, die bereits bestehende nationale Soldatenwallfahrt auf internationale Ebene auszuweiten. Lourdes sollte zum Ort der Begegnung und der Versöhnung werden. 1958 jährte sich die Erscheinung Mariens in Lourdes zum 100. Mal. Dies schien ein günstiger Anlass, die Idee in die Tat umzusetzen, und so pilgerten Soldaten aus 10 Nationen zur ersten Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes.

Für die Soldaten war dies ein besonderes Erlebnis der Versöhnung, denn die Europäer unter ihnen hatten, auf jeden Fall als Kinder, den Zweiten Weltkrieg erlebt. Ein vereintes Europa lag noch in ferner Zukunft. Da diese erste Internationale Soldatenwallfahrt ein so großer Erfolg war, wurde von nun an jedes Jahr dazu eingeladen.

(aus dem Lourdes-Pilgerbuch)

 

                            

Überblick über den Heiligen Bezirk

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