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Katholische Militärbischöfe von 1848 bis heute

Seit der Kabinettsordre Friedrich Wilhelms IV., König von Preußen, vom 4. Februar 1848 und dem Apostolischen Breve vom 24. Oktober 1849 existiert der römischkatholische Armeebischof mit eigener Jurisdiktion über alle Katholiken des Preußischen Heeres (bis 1919 exemt von den Orts- / Diözesanbischöfen).

Übersicht über die Katholischen Militärbischöfe seit 1948 (PDF, 3 Seiten, 157 kB)

 

        

Quelle: Nicole Cronauge / Bistum Essen

Franz-Josef Overbeck

Bischof von Essen seit 20. Dezember 2009

6. Katholischer Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr

seit 24. Februar 2011

 

 

  

Quelle: KMBA / Doreen Bierdel

Walter Mixa
Bischof von Eichstätt (1996-2005)
Bischof von Augsburg (2005-2010)
5. Katholischer Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr
(2000-2010)

Am 8. Mai 2010 nahm Papst Benedikt XVI. den Rücktritt
als Bischof von Augsburg und als Militärbischof an.

 

 

 

Quelle: KMBA

Johannes Dyba
Erzbischof, Bischof von Fulda (1983-2000)
4. Katholischer Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr
(1990-2000)
verstorben am 23. Juli 2000

 

 

 

Quelle: KMBA

Elmar Maria Kredel
Erzbischof von Bamberg (1977-1994)
3. Katholischer Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr
(1978-1990)
verstorben am 10. Juni 2008 in Erlangen,
am 17. Juni 2008 beigesetzt in Bamberg, Grablege im Bamberger Dom

Weitere Berichte:
Sonderausgabe der Zeitschrift „Militärseelsorge - In memoriam“

 

 

 

 

1962 in Lourdes (Quelle: KMBA)

Franz Hengsbach
Bischof von Essen (1957-1991)
2. Katholischer Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr
(1961-1978)
Juni 1988 Erhebung in den Kardinalsstand
verstorben am 24. Juni 1991 

 

Weitere Berichte:
100. Geburtstag von Militärbischof Franz Hengsbach am 10. September 2010

9.10.2011 Das Bistum Essen verewigt seinen Gründungsbischof Franz Hengsbach mit einer Skulptur.

 

 

Quelle: KMBA

Joseph Kardinal Wendel
Erzbischof von München und Freising (1952-1960)
1. Katholischer Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr
(1956-1960)

Weitere Berichte:
  50. Todestag des ersten Militärbischofs Joseph Kardinal Wendel

Militärgeneralvikar Walter Wakenhut und die Militärdekane Reinhold Bartmann und Alois Hutter feierten am 16. März 2011 in der Münchner Bischofsgruft eine Heilige Messe. Generalvikar Wakenhut rückte in den Mittelpunkt seiner Predigt Wendels Wahlspruch „Veritati et Caritati“, welcher auf das Reich der Wahrheit und der Liebe verweist.
zur Predigt im Wortlaut

 

 

 

 

 

Franz Justus Rarkowski (1873-1950)

1929-1936 Beauftragter für die Seelsorge an den Katholiken der deutschen Reichswehr und Wehrmacht, 1936-1938 Apostolischer Administrator für die Angehörigen der deutschen Wehrmacht, 1938-1945 Katholischer Feldbischof der deutschen Wehrmacht

Dr. Paul Anton Josef Schwamborn (1874-1944)

Generalvikar und stellvertretender Feldpropst bis 1929.

Dr. Heinrich Joeppen (1853-1922)

1914-1920 Feldpropst des preußischen Heeres und der deutschen Kriegsflotte. Joeppen trat 1920 in Ruhestand.

Dr. Heinrich Vollmar (1839-1915)

Von 1870/71 katholischer Divisionsgeistlicher, 1901-1904 Generalvikar des preußischen Feldpropstes und 1904-1913 Preußischer Feldpropst.

Dr. Johann Baptist M. Assmann (1833-1903)

Fürstbischöflicher Delegat in Berlin (für Diözese Breslau/Propst an St. Hedwig), 1870/71 katholischer Divisionsgeistlicher, 1888-1903 Feldpropst der preußischen Armee und der kaiserlichen Marine. Er verzichtete bis 1901 auf die Bestellung eines eigenen Generalvikars.

Franz Adolf Namszanowski (1820-1900)

Feldpropst der preußischen Armee 1868-1872, erster Generalvikar des Feldpropstes war der Dresdener Divisionspfarrer Friedrich von Woyski (1869-1870), Nachfolger: Divisionspfarrer Matthias Parmet (1870-1872). Namszanowski, Franz Adolf (*1820,+1900) – Katholischer Feldpropst; Theologiestudium in Breslau und Braunsberg, 1846 Priesterweihe in Frauenburg, Kaplan in Altmark, Groß-Bertung und Bischofsburg, 1851 Pfarrer in Grieslienen und Religionslehrer am Gymnasium in Hohenstein, 1854 Pfarrer in Groß-Ramsau, 1861 Probst in Königsberg, Dechant von Samland, 1866 Titular-Bischof von Agathopolis, Feldpropst des norddeutschen Heeres in Berlin und Köln, 1870 Gegner des päpstlichen Unfehlbarkeitsdogmas, 1872 einstweilige Dienstenthebung und Disziplinarverfahren wegen Maßnahmen gegen Altkatholiken, 1873 außer Dienst, Aufhebung der Feldpropstei, 1896 Domkapitular in Frauenburg.

Feldpropst Dr. Friedrich August Koch (1817-1881) (interimistisch 1865-1868)

Seit 1868 wurde anstelle der bisherigen provisorischen Regelung die kath. Feldpropstei als unabhängiges, selbständiges Amt eingerichtet und war unmittelbar dem Papst unterstellt. Der Feldpropst erhielt die Würde eines Titularbischofs in partibus infidelium (Unter Papst Leo XIII. wurde der Zusatz „in partibus infidelium“ abgeschafft (3. März 1882).) mit der Befugnis, die Militärgeistlichen unter Zustimmung des Ministeriums zu ernennen und die Disziplinargewalt über sie auszuüben. Amtssitz blieb Berlin. Während der Zeit des „Kulturkampfes“ (15.3.1873-1888) kam es zur Aufhebung der Feldpropstei.

Ernennung von Heinrich Förster (1799-1881)

Fürstbischof von Breslau (1853-1881), blieb ohne Bedeutung, insofern Vakanz des Apostolischen Delegaten für die Militärseelsorge in Preußen seit 1853.

Fürstbischof von Breslau: Melchior Freiherr von Diepenbrock (1798-1853)

Melchior Freiherr von Diepenbrock (1798-1853), Armeebischof bzw. Apostolischer Delegat für die Militärseelsorge in Preußen 1849-1853, seine auf die Militärseelsorge bezogenen Fakultäten mussten auf einen vom preußischen König nominierten Feldpropst übertragen werden, seit 1852 war dies Friedrich Felix Mencke (Amtssitz Berlin, St. Hedwig) bis 1858. Von 1859-1865 als Nachfolger Menckes zum Feldpropst ernannt: Dr. Leopold Pelldram (1811-1867).
Pelldram, Leopold (*1811,+1867) – Bischof; Theologiestudium in Bonn und Breslau, 1835 Priesterweihe, Erzieher im gräflichen Haus Matuschka in Arnsdorf, 1840 Pfarrer in Schmiedeberg, 1844 Pfarrer in Bad Warmbrunn, 1846 Erzpriester und Kreisschulinspektor in Hirschberg, 1850 Probst an der St. Hedwigskirche in Berlin, fürstbischöflicher Delegat für Pommern und die Mark Brandenburg, 1859 Feldpropst der preußischen Armee, 1864 Bischof von Trier.

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